Anna A. Jerusalimskaja, Die Gräber der Moscevaja Balka. Frühmittelalterliche Funde an der nordkaukasischen Seidenstraße;
Die wissenschaftliche Publikation zur Ausstellung "Von China nach Byzanz" im Bayerischen Nationalmuseum, München, 25.10.1996 - 26.01.1997

432 Seiten, 228 Abbildungen davon 33 in Farbe, 40, Hardbound;
ISBN 978-3-925801-22-8

Die Staatliche Ermitage St. Petersburg bewahrt den Fundkomplex eines Gräberfeldes im nordwestlichen Kaukasus. Die kostbaren Grabbeigaben - neben Kleidungsstücke auch Kult- und Gebrauchsgegenstände wie Waffen und Spielzeug - lassen erkennen, daß diese Gebirgsregion vom 7. bis 10. Jahrhundert von einem Volk besiedelt war, das diesen Teil der Seidenstraße kontrollierte und Seidengewebe von den passierenden Händlern erhielt. Zu Gewändern, Hauben und anderem verarbeitet, enthielten die Gräber prachtvolle chinesische, persische und byzantinische Seidenstoffe von außerordentlicher Kostbarkeit. Dr. Anna A. Ierusalimskaja, Konservatorin an der Ermitage, hat eine Fülle von neuen Erkenntnissen zur Geschichte der Seidenstraße und ihrer Handelsgüter erschlossen. Für die Geschichte des frühmittelalterlichen Kunsthandwerkes in China, Persien und Byzanz sind ihre Forschungen von hoher Bedeutung. Zum Verständnis der ebenso einmaligen wie schönen Ausstellungsstücke ist das Buch mit seinen exzellent detailreichen Abbildungen die beste Voraussetzung.

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